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Ich lerne jeden Tag etwas Neues”

Es gibt Menschen, die wollen nach Feierabend nichts mehr von ihrem Job wissen. Und es gibt Leute wie Kevin Buchenau. Der 34-jährige Klever, den man nur mit Basecap kennt, brennt für seinen Beruf. Er ist „Heizungsbauer aus Leidenschaft“, so jedenfalls heißt die Facebook-Community mit über 24.000 Mitgliedern, die er mit befreundeten SHKlern gegründet hat und deren Administrator er ist. In der Gruppe tauschen sich Interessierte über Fachfragen aus, helfen sich gegenseitig und haben natürlich auch viel Spaß.

Daneben ist Kevin Buchenau an jedem freien Wochenende im Ahrtal unterwegs, wo er – mit vielen anderen SHKlern aus dem Kreis Kleve – Nothilfe nach der schrecklichen Überflutungskatastrophe leistet, Heizungen zum Laufen bringt und dafür sorgt, dass die Menschen wieder im Warmen sitzen können. Und auch sonst macht er sich nicht nur im Dienst viele Gedanken über seinen Beruf. „Ich lerne jeden Tag etwas Neues und es macht mir großen Spaß, über meine Arbeit nachzudenken.“

Zu seinem Traumjob ist Kevin, wie so viele seiner Kollegen, über ein Praktikum gekommen. Das machte er bei der Klever Firma Giesen, bei der er auch heute noch arbeitet und im Kundendienst unterwegs ist. „Mich fasziniert, wie vielfältig unser Beruf ist. Wir sind so etwas wie der Arzt des Hauses und haben jeden Tag mit neuen Herausforderungen zu tun.“ Da sei es sehr wichtig, immer auf der Höhe der Zeit zu bleiben und sich fortzubilden, „denn der Wandel in unserem Beruf ist enorm“.

Seine Leidenschaft gibt er auch an den Nachwuchs weiter und wirbt ständig für seinen Beruf. Kevin engagiert sich im Prüfungsausschuss der Innung SHK Kreis Kleve, und im Notdienst kommt es vor, dass er auch mal den neunjährigen Sohn oder die elfjährige Tochter mitnimmt. „Die finden spannend, was der Papa so macht“.

Diese Spannung und Begeisterung, die hat auch Kevin Buchenau sich erhalten. Auch und gerade mit Blick auf die Energiewende und die immens wichtige Rolle, die die SHK-Branche darin spielt. „Wir arbeiten täglich daran, dass die Energiewende gelingt, und suchen nach Lösungen. Das motiviert ungemein.“

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Gute Zukunfts-perspektive”

Es kommt immer mal wieder vor, dass sich die Kunden wundern, wenn Michelle Tempel vor der Haustür steht, um die Heizung zu reparieren. „Warum kommt denn kein Mann?“, fragen sie die 27-jährige Anlagenmechanikerin dann. „Weil ich den Beruf auch gelernt habe und gut beherrsche“, antwortet Michelle in solchen Situationen selbstbewusst. Wenn sie ihre Arbeit schließlich beendet hat und die Heizung wieder läuft, verabschieden sie die Kunden sehr häufig mit den Worten: „Bitte kommen Sie beim nächsten Mal doch auch wieder!“

Anlagenmechanikerinnen wie Michelle Tempel sind noch immer die Ausnahme in einer männerdominierten Branche. Aber der Frauenanteil steigt. „Und es gibt auch keinen Grund, warum Frauen diesen wunderschönen Beruf nicht ausüben könnten“, sagt Michelle bestimmt. Seit zwei Jahren ist sie als Anlagenmechanikerin Sanitär – Heizung – Klima beim Kalkarer Unternehmen Brauer tätig und arbeitet vorwiegend im Wartungs- und Servicebereich. Was sie an ihrem Beruf besonders mag, ist der Kontakt zu Menschen und das Gefühl, ihnen helfen zu können. „Und die Zukunftsperspektiven als Anlagenmechanikerin sind auch sehr gut.“

Zu ihrem Beruf gekommen ist Michelle Tempel über familiäre Beziehungen und persönliche Kontakte. „Mein Opa hat auch schon in diesem Bereich gearbeitet und ich habe ihm immer über die Schulter geschaut. Das hat mir großen Spaß gemacht.“ Durch die Vermittlung eines Nachbarn hat sie dann eine Ausbildungsstelle gefunden – und ihre Berufswahl nie bereut.

Das liegt auch daran, dass sie ihren Beruf gut mit der Familie vereinbaren kann. Michelle hat einen neunjährigen Sohn und wird voraussichtlich im Februar 2022 zum zweiten Mal Mutter. Ihr Plan ist es, nach eineinhalb Jahren Babypause wieder in ihren Beruf zurückzukehren, „vielleicht auch schon früher, denn ich vermisse meine Kollegen bestimmt schnell“, lacht sie.

Und wenn ihre Kinder irgendwann groß sind und die Mama nach Tipps für die Berufswahl fragen? „Dann sage ich ihnen, werdet Anlagenmechaniker!“

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Probleme lösen ist geil”

Schon als Kind hat Justin Scholz gerne mit Lego gespielt, in der Schule war dann Technik sein Lieblingsfach. Der Weg ins Handwerk hat sich also früh abgezeichnet. „Eigentlich wollte ich mit Holz arbeiten und Schreiner werden“, erzählt der 24-jährige Uedemer. „Ich habe dann ein Praktikum in diesem Bereich gemacht, aber der Beruf war doch nicht mein Ding.“ Also machte er ein weiteres Praktikum, diesmal beim Uedemer SHK-Betrieb van Straelen. „Da habe ich dann direkt gemerkt, dass ich in dem Beruf arbeiten möchte.“ Warum? „Mich reizt die Technik, die Vielfalt und dass man am Ende des Tages immer sieht, was man geleistet hat.“

Justin erinnert sich noch gut daran, welches Bild von seinem heutigen Beruf er früher hatte. „Man kennt ja die Sprüche ‚Gas, Wasser, Scheiße‘ und so. Und alle haben gesagt, dass es ein unheimlich anstrengender und dreckiger Beruf ist.“ Mit den Klischees, die noch immer in vielen Köpfen stecken, hat der Beruf Anlagenmechaniker Sanität – Heizung – Klima nicht mehr viel gemein, weiß Justin heute. „Es ist ein sehr technischer Beruf, der sich stetig weiterentwickelt, und in dem man sich entsprechend seiner Fähigkeiten spezialisieren kann.“ Justin selbst ist am liebsten in Neubauten zugange, wo er viele unterschiedliche Arbeiten ausführen und die Fortschritte täglich sehen kann. Wenn dabei etwas mal nicht ganz rund läuft, ist das für ihn kein Problem – im Gegenteil: „Probleme lösen ist geil!“

Sehr wichtig sind Justin Teamwork und Spaß mit den Kollegen. „Wir arbeiten Hand in Hand, sonst funktioniert’s nicht. Und natürlich darf es auf der Baustelle auch mal lustig zugehen.“ Spaß ist das eine, Sinn das andere. „Ich möchte gerne einen sinnvollen Beruf ausüben“, beschreibt Justin seinen Antrieb. Sinn: Das kann für ihn heißen, Menschen zu helfen, die Probleme haben, weil der Keller vollgelaufen oder die Heizung kaputt ist. Sinn, das bedeutet aber auch, „dass wir in unserem Beruf täglich dazu beitragen, dass wir als Gesellschaft die Energiewende meistern“.

Spiel mit den Elementen – und moderner Technik!

Deine Ausbildung als Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK)

Energieeffizienz, Klimaschutz, Trinkwasserhygiene, Wohnkomfort und individuelle Profi-Dienstleistungen sind gefragte Themen. Sie machen das Sanitär-Heizung-Klima-Handwerk zu einer zukunftssicheren Branche – und bieten Dir beste Möglichkeiten, Dich im Team handwerklich-technisch weiterzuentwickeln und Deinen individuellen Karriereweg zu gehen.

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Justin hält mehrere Kunststoffrohre auf dem Arm und lächelt in die Kamera

Das solltest Du mitbringen

  • Spaß an Technik
  • handwerkliches Geschick
  • gutes mathematisches Verständnis
  • Freude an Teamarbeit
  • Hauptschulabschluss, Mittlerer Schulabschuss, Hochschulreife

Das erwartet Dich

  • Du installierst und wartest Sanitär-, Heizungs-, Klima- und Lüftungsanlagen und nimmst diese in Betrieb
  • Du planst moderne Bäder und setzt diese um
  • Du planst und installierst Solaranlagen
  • Du arbeitest mit modernen Technologien (u.a. Smart Home)
  • und hältst den direkten Kontakt zum Kunden
Kevin montiert ein Waschbecken.
Michelle hält zwei kurze Rohre gegen ihre Augen, sodass es aussieht als schaue sie durch ein Fernglas.

Perspektiven

  • attraktive Verdienstmöglichkeiten
  • super Aufstiegschancen bis zum/r Techniker/in, Meister/-in, Bachelor oder Master
  • werde Dein/e eigene/r Chef/in im SHK-Handwerk

Ablauf der Ausbildung

  • 3,5 jährige Ausbildung (Verkürzung möglich)
  • Lernen im Betrieb, in der Berufsschule und überbetrieblichen Ausbildung
  • Abwechslungsreicher Arbeitsalltag mit zukunftsorientierten Tätigkeiten
  • kreative Gestaltungsmöglichkeiten
  • familiäre und angenehme Arbeitsatmosphäre
  • Einsatz auf Baustellen, im Kundendienst, in der Werkstatt und bei der Planung im Büro
  • Spezialisierung in den Tätigkeitsfeldern Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Lüftungs-/Klimatechnik und erneuerbare Energien/Umwelttechnik
  • eine Branche, die zukunftssicher ist und gute Fachkräfte sucht
Justin kniet auf dem Boden und greift nach dem nächsten Bauteil, das er für die Anlage benötigt, an der er arbeitet,.

Überbetriebliche Ausbildungsstätte

Kompetenz-Standards mit Niveau in der modern ausgestatteten Ausbildungswerkstatt der Innung im Berufskolleg Kleve

1. 1.

Ausbildungsjahr

Dauer Bezeichnung Kursinhalte
1 Woche G-IH 1/03 Bearbeitungsverfahren fachbezogener Rohrwerkstoffe
1 Woche G-IH 2/03 Fügetechniken
1 Woche G-IH 3/03 Elektrotechnik und deren Sicherheitsmaßnahmen

1 Woche

Kurs G-IH 1/03

Bearbeitungsverfahren fachbezogener Rohrwerkstoffe

1 Woche

Kurs G-IH 2/03

Fügetechniken

1 Woche

Kurs G-IH 3/03

Elektrotechnik und deren Sicherheitsmaßnahmen

2. 2.

Ausbildungsjahr

Dauer Bezeichnung Kursinhalte
1 Woche IH 1/03 Montagetechnik
1 Woche IH 2/03 Gerätetechnik Wasser
1 Woche IH 3/03 Elektrische Komponenten und Verdrahtungstechnik
1 Woche IH 8A/03 Fachbez. Gasschweißen I

1 Woche

Kurs IH 1/03

Montagetechnik

1 Woche

Kurs IH 2/03

Gerätetechnik Wasser

1 Woche

Kurs IH 3/03

Elektrische Komponenten und Verdrahtungstechnik

1 Woche

Kurs IH 8A/03

Fachbez. Gasschweißen I

3. / 4. 3. / 4.

Ausbildungsjahr

Dauer Bezeichnung Kursinhalte
1 Woche IH 4/03 Gerätetechnik Wärme
1 Woche IH 5/03 Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik
2 Wochen IH 6/03 Kundenorientierte Auftragsbearbeitung, Inbetriebnahme, Instandhaltung
1 Woche IH 8B/03 Fachbez. Gasschweißen II

1 Woche

Kurs IH 4/03

Gerätetechnik Wärme

1 Woche

Kurs IH 5/03

Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik

2 Wochen

Kurs IH 6/03

Kundenorientierte Auftragsbearbeitung, Inbetriebnahme, Instandhaltung

1 Woche

Kurs IH 8B/03

Fachbez. Gasschweißen II

Kontakt

Porträt Ralf van der Cruysen

Ansprechpartner Überbetriebliche Ausbildung (ÜBL)

Ralf van der Cruysen

E-Mail: vandercruysen@shk-kleve.de

Praktikum

Die ganze Theorie rund um den Job des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) hat Dich neugierig gemacht – und Du möchtest den Job nun mal in der Praxis kennenlernen? Dann ist ein Praktikum genau das Richtige für Dich!

Viele Betriebe bieten Praktikumsplätze an. Ein Praktikum bietet Dir spannende und echte Einblicke in das Aufgabenspektrum des Berufs und gibt Dir ein Gefühl für die Anforderungen, die im Arbeitsalltag auf Dich warten. Mit einem Praktikum hast Du die Möglichkeit, herauszufinden, ob Dir der Job Spaß macht.

Sei dabei und unterstütze die Profis bei der Arbeit. Wer weiß, vielleicht sind sie Deine zukünftigen Kollegen? Dieser Schritt kann Deine Eintrittskarte für eine Ausbildung sein.
Also: Probier Dich aus – mach ein Praktikum!

Bewirb Dich für einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz in deiner Nähe!

Justin kniet neben einer Rohranlage. Er hält eine Rohrzange in seinen Händen.

Bewirb Dich für einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz in deiner Nähe!